Kaltgerührte Seife
Alle unsere Seifen sind kaltgerührt und handgemacht, in unserem Atelier in Avry-sur-Matran bei Freiburg. Die Methode braucht Zeit. Dafür bleibt das Glycerin, das bei der Herstellung entsteht, in der Seife.

Die Arbeitsschritte
Wir lösen das Natriumhydroxid in Wasser auf.
Wir schmelzen die pflanzlichen Öle und Butter und giessen die Lauge dazu.
Wir rühren, bis die Masse andickt. Dann kommen die ätherischen Öle dazu.
Die Masse wird in Formen gegossen und am nächsten Tag ausgeformt.
Danach reifen die Seifen drei bis vier Wochen.
Glycerin und Rückfettung
Öle und Lauge reagieren zu Seife und Glycerin. Da die Masse weder gekocht noch ausgewaschen wird, bleibt das Glycerin in der Seife. Ausserdem geben wir etwas mehr Öl dazu, als die Lauge umwandeln kann. Diese Rückfettung macht die Haut nach dem Abspülen weich.
Warum die Seife mehrere Wochen reift
Während der Reifezeit endet die Verseifung und das Wasser verdunstet. Die Seife wird härter, milder und hält länger.
Und die Marseiller Seife?
Sie folgt einer anderen Tradition: Sie wird im Kessel gesiedet und danach ausgewaschen, um Lauge und Glycerin zu entfernen. Wir führen auch die Marseiller Seife der Seifensiederei Marius Fabre aus Salon-de-Provence.
Zur Marseiller SeifeHäufige Fragen
Bleibt Lauge in der Seife zurück?
Nein. Bei der Verseifung reagiert die Lauge mit den Ölen. Das Rezept sieht etwas mehr Öl vor, die Rückfettung, damit keine freie Lauge übrig bleibt.
Wie lange reift die Seife?
Drei bis vier Wochen, je nach Rezept.
Enthalten alle Ihre Seifen ätherische Öle?
Nein. Mehrere Rezepte kommen ganz ohne aus: Sie eignen sich für alle, die eine Seife ohne Duft bevorzugen.
Seifen ohne ätherische Öle